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Als ich eines Morgens


Als ich eines Morgens die Augen öffnete, stellte ich mich meinem neuen Leben das so völlig anders war, nichts war mehr wie vorher.
Da lag ich nun und beschaute meinen Körper, operiert,
aufgeschnitten,zugenäht und nicht nur sichtlich große Wunden die all das hinterlassen hat, in meinem Kopf sitzt die Angst.
So wie es aussieht dachte ich“ bin ich noch mal davongekommen, dem Tod entronnen? Mitnichten ist es so wie es aussah, nichts ist gut ein Leben wie vorher ist nicht mehr denkbar, die Angst wird mein Begleiter sein, dachte ich, und so ist es auch.
Der Krebs ist es der besiegt werden muss, man kann ihn herausschneiden ihn mit Chemo bekämpfen, mit Bestrahlung und derer vielerlei neuer Substanzen versuchen zu heilen, bei denen es gelingt, ist es optisch meist nicht zu sehen welch schreckliche Narben er hinterlassen hat, dieser Krebs.
In meinem Kopf hat er sich eingebrannt, in Erinnerungen an körperlichen Schmerzen denke ich oft zurück, was es in und an mir ausgelöst hat dieser Krebs, wer denkt ein normales Leben danach, wäre denkbar der täuscht sich.
Die Angst ist jeden Tag da, sie schleicht sich in deine Gedanken, nachts ungefragt in deine Träume und unablässig erinnert es sich daran das du sterblich bist, nichts ist planbar - und nichts wird wieder sein wie zuvor.
Die Arbeit verloren und zu nichts mehr zu gebrauchen, so sieht es also in dir aus, soweit hat dich der Krebs gebracht, niemand sieht dir optisch an das du froh bist das du, ohne dich anzustrengen in der Lage bist, halbwegs normal dein Leben zu gestalten, und es weiter leben zu dürfen, dankbar bist du das niemand sieht wie es in die aussieht.
Jeder sage ich mir, muss es doch sehen und verstehen dass ich weiter leide, aber dem ist nicht so - kaum sieht man wieder wie das blühende Leben aus, schon haben die Menschen das Bild, eines gesunden Menschen im Kopf, und ich kann es ihnen nicht mal übel nehmen, wie sollen sie es verstehen dass hinter dem was sie sehen, sich immer noch die Angst versteckt.
Zu der Angst in einem, gesellt sich dann auch noch die Angst vor der eigenen finanziellen Existenz, mit Lungenkrebs wie ich ihn hatte, stellt man wie es sich gehört, schön seine Anträge auf Rente, ich denke oft, dass es damit getan wäre, mich mit dem Glück das ich hatte überleben zu dürfen, einem angstfreiem Leben zu mindestens in finanzieller Hinsicht sicher sein zu dürfen, aber dem ist nicht so.
Ich hoffe das ich den Rest meines Lebens angstfrei weiterleben darf, und das ich das Glück im Unglück weiterhin auf meiner Seite habe, ich werde den Kampf in und mit mir selber nie aufgeben, diese Krankheit Krebs! Ist für mich nie ein Grund gewesen aufzugeben, dieser Krebs mag mich körperlich geschwächt haben, aber geistig als sowohl auch menschlich hat er mich nur noch stärker werden lassen, und in mir die Überzeugung reifen lassen, dass du als Mensch aus einer noch so schlimmen Situation --- gestärkt und gereift heraustreten kannst, und so viel mehr vom Leben hast als vorher.

Das bin ich,ein Mensch wie du,nicht anders.So viel habe ich erlebt,so viel zu erzählen habe ich vom Leben.

 
 

Ich bin ich und du bist so wie du eben bist.Sicher sind wir,jeder für sich,ein
Wunderwerk das einzigartig ist.Und doch sind wir alle einander so gleich in dem was wir denken,fühlen und auch dem was wir erleben.Wir sind uns doch so viel ähnlicher als wir glauben.

 
 
 
 
 
 
 
 
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